Forschung

Studien zur EFT-Klopfakupressur

Im Frühjahr des Jahres 2012 ist EFT als „evidenzbasierte Methode“ von der APA (American Psychological Association) als wissenschaftlich fundierte Therapiemethode anerkannt worden.

Die grundlegende Theorie hinter EFT ist, dass die Ursache aller negativen Emotionen in einer Störung des körpereigenen Energie- bzw. Meridiansystems liegt. Diese Störung wird durch das Beklopfen der Akupunkturpunkte bearbeitet.

Untersuchungen haben gezeigt, dass chronischer Stress zu einer ständigen Ausschüttung von Stresshormonen  wie Cortisol und Adrenalin sowie zu einer Senkung des Serotoninspiegels im Körper führt, was die Entstehung von depressiven Verstimmungen begünstigen kann. Serotonin ist ein sehr wichtiger Botenstoff im Körper.  EFT-Klopfakupressur führt zu einer vermehrten Freisetzung von Serotonin und senkt nachweislich Cortisol.

Feinstein-Studie:

Untersuchungen zur Wirksamkeit liegen seit 2003 von Dr. Andrade &  Dr.Feinstein vor. Aus der Hirnforschung mit bildgebenden Verfahren (z.B. funktionale Magnetresonanztomografie- fMRT) wissen wir, dass bei traumatischen Erinnerungen, Angst und Schmerz, eine Übererregung im limbischen System und eine Hemmung im Bereich des präfrontalen Cortex stattfindet. Dr. Andrade und seine Kollegen konnten durch ihre Forschung nachweisen, dass durch die Stimulierung spezifischer Akupunkturpunkte und mit Hilfe sensorischer Reize verschiedener Art (klopfen, Augenbewegungen, etc.) eine Reduzierung der Über-Aktivität im limbischen System und eine Zunahme der Aktivität in den orbitofrontalen Bereichen des Gehirns (also eine Tendenz in Richtung einer Normalisierung der Hirnaktivitäten) ausgelöst wird.

Swingle-Studie:

In dieser Studie beschäftigten sich Dr. P. Swingle und seine Kollegen mit der Wirkung von EFT, bei Opfern von Autounfällen. Diese Personen litten unter einem posttraumatischen Stress-Syndrom (PTSD), einem komplizierten, einschränkenden Formenkreis. Die Symptomatik kann unter anderem mit Albträumen, Furcht- und Angstausbrüchen, Panik-Attacken und weiteren Stresssymptomen einhergehen. Die Unfallopfer erlernten EFT und es zeigten sich bei ihrer Gehirnwellenstruktur wesentliche positive Veränderungen. Bei der Bewertung der Stress-Skala gaben die Versuchspersonen eine Verbesserung an.

Wells Studie:

Der Psychologe Steve Wells und seine Kollegen in Australien und USA haben die Wirkung von EFT in der Behandlung von Ängsten gegenüber Tieren erforscht. Die Ergebnisse waren recht beeindruckend. Eine 19-köpfige Gruppe, die EFT erlernt hatte wurde verglichen mit 18 Probanden, denen man eine spezielle  Atemtechnik zur Angstbewältigung lernte. Die EFT-Gruppe zeigte signifikant größere Befreiung von ihren Angstsymptomen und zwar sowohl im Hinblick auf die Fähigkeit, sich nach der Behandlung diesen Tieren zu nähern, als auch in Bezug auf die Selbstbewertung des Stresslevels.

Darüber hinaus hielt diese Angstbewältigung über einen Zeitraum von sechs bis neun Monaten in derselben Intensität an und damit wurde bewiesen, dass EFT-Behandlungen einen Langzeiteffekt haben. Die “Atemtechnik”-Gruppe verbesserte sich auch in ihren Symptomen, jedoch signifikant niedriger. Womit wissenschaftlich fundiert und veröffentlicht ist, dass es sich bei der EFT-Klopfakupressur um eine seriös einsetzbare Möglichkeit der Stress- und Angstbewältigung handelt.