Rota-Therapie

WAS ist Rota-Therapie?
(Grundlagen)

www.julia-gekle.at

Jedes Neugeborene bewegt sich mittels sogenannter frühkindlicher Primitivreflexe, bis die Meilensteinentwicklung (Kopfkontrolle, Unterarmstütz, Drehen, Krabbeln, Sitzen,..) abgeschlossen, die motorische Reife erreicht und die Primitivreflexe nicht mehr vorhanden sind. Dann erst ist gezielte, voll koordinierte Bewegung möglich.

Das heißt: Bei der gesunden Entwicklung des Kindes werden in den ersten Lebensmonaten diese frühkindlichen Reflexe nach und nach durch ein neues, gereiftes Bewegungsprogramm ersetzt.

Ist dies jedoch nicht- oder nicht ausreichend- der Fall, wird die Bewegung, oder andere Gehirnfunktionen in der Folge immer durch die alten unreifen Reflexe überlagert und gestört. Man spricht dann von einer Zentralen Koordinationsstörung (ZKS), da die Störung vom Zentrum, also vom Gehirn, ausgeht.

Sie führt meist zu einer zu hohen, oder zu niedrigen Muskelspannung im Körper (Hyper-/Hypotonie) Weitere Auswirkungen der Reflexbelastung können sich sowohl im motorischen, als auch im sensorischen, vegetativen und emotionalen Bereich zeigen. Beispiele dafür finden Sie in der Indikationsliste.

Für weitere Information: www.rota-therapie.de