Was tun bei Angst und Panik?

Was tun bei Angst und Panik?

Die folgenden 7 Grundregeln sollen als Leitfaden dienen und Ihnen eine kleine Anleitung geben, wie Sie Schritt für Schritt mit Ihrer Angst umgehen können:

1. Die angst AKZEPTIEREN – HINSETZEN UND Da SEIN LASSEN !

Angst ist generell nichts Schlimmes. Sie ist nur ein Gefühl. Angst gehört zum Menschsein  und hat nichts mit Schwäche zu tun. Das Problem ist, dass wir gegenüber  unangenehmen Gefühlen Widerstand entwicken und das macht die Angst noch schlimmer. Gefühle wollen gefühlt werden und wenn wir sie so gut es geht einfach da sein lassen,  können sie sich leichter auflösen. Das Beste, was wir bei Angst tun können, ist Hinsetzen, Fühlen und dabei klopfen und atmen. Am Anfang kann das schwer sein, aber je öfter man das übt, umso leichter wird es. Mit der Zeit wird die Angst  immer seltener und immer schwächer auftreten.

Der Angst erlauben, da zu sein: Sie ist es ja ohnehin schon! Kämpfen Sie nicht dagegen an. Lassen Sie so gut es geht den Widerstand los wechseln bewusst vom Kampf-Modus in Akzeptieren. Es wird gleich vorbei sein. Je iebevoller Sie mit sich selbst umgehen, desto schneller und leichter wird die Heilung geschehen.

Es ist paradox, aber wahr:
„Das Nicht-Haben-Wollen des Gefühls hält uns gefangen. Erst die Akzeptanz, das „da sein lassen“ erlaubt dem Gefühl, sich friedlich zu lösen.“ „Was tun bei Angst und Panik?“ weiterlesen

Wenn noch mehr dahintersteckt

Vor einigen Wochen wartete ich mit dem Auto ein paar Minuten auf meine Familie und ich konnte nur  am Rande einer Busstation stehen bleiben. Ich behinderte niemanden, ein Bus war nicht in Sicht. Aber im Rückspiegel sah ich einen Polizisten forsch auf mein Auto zukommen und er wies mich wies mich mehr als unfreundlich an, das Fenster zu öffnen und schimpfte in heftigstem, lauten Ton: „Sie haben da nicht zu stehen!!“ Auf wienerisch: „Sie hom da net zu steh’n!!“ Seine Augen funkelten und er wirkte sehr, sehr böse. „Wenn noch mehr dahintersteckt“ weiterlesen

Vom Wunder einer Mini-Pause

Letztens leuchtete in unserem Auto die Kontroll-Lampe ‚Motorstörung‘ auf. Klarerweise macht so eine Anzeige relativ schnell nervös, noch dazu wo wir das letzte Auto wegen defektem Motor verkauft haben.
Ich rief unsere Werkstätte an, bei der ich üblicherweise prompt einen Termin bekomme, aber mir wurde mitgeteilt, dass ich das Auto erst in einer Woche bringen kann. Beim Anruf in der nächsten Fachwerkstätte – ich wurde mindestens dreimal weiter verbunden – erfuhr ich, dass der nächste freie Reparatur-Termin in zwei Monaten ist. Mein Unmut stieg. Ich brauche das Auto!
Bevor ich den nächsten Anlauf nahm, wartete ich kurz ab und checkte meine Emails. Ausgerechnet jetzt bekam ich eines, wo ein Vortrags-Text urgiert wurde, an dem ich schon länger herumfeilte und ich mich nicht entscheiden konnte. Ich dachte eigentlich, ich hätte noch etwas Zeit dafür und diese Anfrage setzte mich leicht unter Druck – und ich wollte ich nicht als unzuverlässig dastehen. Meine Kinder nervten und stritten und der Tag, der friedlich begann, wurde immer mühsamer. „Vom Wunder einer Mini-Pause“ weiterlesen

Familiensystem

Das Familiensystem und EFT-Klopfakupressur

Wir sind alle in ein Familiensystem eingebunden, einfach weil wir Eltern haben. Und wir lernen innerhalb unseres Familiensystems, wie die Welt funktioniert und leiten daraus Regeln für unser Verhalten ab. Diese Regeln sind so wichtig, dass wir sie meistens gar nicht in Frage stellen.

Denn davon hängt unser Überleben ab.

Kinder wachsen in der Sorge auf, die Zugehörigkeit zur Familie zu verlieren. Niemand sagt ihnen oder uns, dass wir diese Zugehörigkeit gar nicht verlieren können. Und so bleiben wir in Glaubenssätzen gefangen, die wir angenommen haben, um dazuzugehören.  „Familiensystem“ weiterlesen

Dankbar für meine Fehler

Hast du schon versucht, dankbar für deine Fehler zu sein?

www.eftuniverse.com von B. Weisenberg (Artikel übersetzt von Monika Sprinzel)

Mir für meine Fehler zu danken? Klingt das einfach? Nicht wirklich. Sich zu verzeihen ist schon schwierig, aber danken?

Diese Sichtweise bringt wahrscheinlich inneren Widerstand auf und kann sich als Ärger oder Entrüstung zeigen, wenn man sich selbst für seine Fehler danken soll. Vor allem wenn man z.B. jemand wirklich verletzt hat, einen Autounfall verursacht hat, jemanden im Stich gelassen hat, etc . (alles  Ereignisse meiner KlientInnen).

Ich möchte hinzufügen, dass diese Herangehensweise keine Entschuldigung für unangemessenes, verletzendes Verhalten ist. Es ist nur ein Weg, um unbewusste  festgefahrene Emotionen zu bearbeiten, die uns auf einem niedrigen emotionalen Level halten. „Dankbar für meine Fehler“ weiterlesen